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Samstag, 29.11.2025
Transforming Government since 2001
Die Bürger von Basel wünschen sich von ihrer Stadtverwaltung laut einer Umfrage deutlich mehr Möglichkeiten für die Online-Abwicklung von Verwaltungsgeschäften. Gefragt sind vor allem alltägliche Geschäfte und solche, die als nicht heikel betrachtet werden. Von den 38 Online-Dienstleistungen, die der Kanton Basel-Stadt anbietet, werden Standard-Vorgänge, wie die Meldung einer Adressänderung, Registerauskünfte oder die Steuererklärung, am meisten genutzt. Eher weniger nachgefragt werden Geschäfte, die von den Usern als heikel betrachtet werden, zum Beispiel die Einbürgerung, Gerichtsklagen oder die Trauung. Wie die jetzt veröffentlichten Ergebnisse einer Online-Umfrage zudem zeigen, sind die Erwartungen der Basler Bürger an e-Government sehr hoch. So versprechen sich von einem Ausbau der Angebote 96 Prozent einen Zeitgewinn und 82 Prozent erwarten mehr Effizienz der Verwaltung. Die Nachfrage besteht vor allem bei der typischen "Internet-Kundschaft", für Frauen und Senioren müssten spezielle Anstrengungen unternommen werden, so die Einschätzung der Stadtverwaltung. Insgesamt hätten die Ergebnisse der Umfrage die Basler Strategie des schrittweisen Vorgehens bestärkt. Zudem habe eine verwaltungsinterne Erhebung gezeigt, dass für die meisten der stark nachgefragten Online-Dienstleistungen bereits realisierte Angebote bestehen oder zumindest entsprechende Projekte auf den Weg gebracht sind. Im Rahmen der Umfrage konnte die Bevölkerung von August bis Oktober 2002 mithilfe eines Fragebogens im Internet Wünsche und Erwartungen zum e-Government im Kanton Basel-Stadt äußern.

Quelle: Kommune21

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