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Dienstag, 29.11.2022
eGovernment Forschung seit 2001 | eGovernment Research since 2001
The European Commission has called for all public IT procurement contracts to stipulate that the technology be made accessible to the elderly and disabled.

In its public consultation on the need for accessibility in IT, the EC surveyed 500 public agencies including universities, IT suppliers and user groups. It revealed that 90 per cent said accessibility should be a contractual requirement, 14 per cent said services needed to be fully interoperable, and 88 per cent said that EU institutions should take a lead in proposing these measures.

Weiterlesen: EU: Public IT must be accessible

Fachleute fordern europaweite Regelungen

Verträge über Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im öffentlichen Bereich sollen nach Meinung von Fachleuten künftig daran gekoppelt werden, dass sie älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen leicht zugänglich sind. Dies besagt eine Studie der EU-Kommission zur Förderung von E-Accessibility (Zugänglichkeit zur digitalen Welt), deren Ergebnisse heute, Donnerstag, vorgestellt wurden. Vertreter von 500 Institutionen wie Behörden, Unternehmen des IKT-Sektors und Hochschulen wurden hierzu per Internet befragt.

Weiterlesen: EU-Studie: Öffentliche IKT-Verträge künftig nur gegen E-Accessibility

Der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen warnt vor einer "Überregulierung" bei der Verordnung des Landes zur Schaffung eines barrierefreien Zugangs zum Internet. Zwar sei es grundsätzlich zu begrüßen, wenn kommunale Internet-Präsentationen und sonstige Online-Angebote behindertengerecht gestaltet würden, sagte der Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbandes, Bernd Jürgen Schneider. Jedoch schössen die Vorgaben der Verordnung "über das Ziel hinaus" und wirkten geradezu "kontraproduktiv".

Weiterlesen: Hohe Vorgaben für barrierefreie Kommunal-Websites

Kommunen stellen behindertengerechte Internetangebote in Frage

Das Internet ist in der öffentlichen Verwaltung mittlerweile ein wichtiges Standbein. E-Government heißt das Schlagwort und beschreibt die ehrgeizigen Pläne der Regierung, bis Ende 2005 alle internetfähigen Dienstleistungen der Bundesverwaltung Online bereit zu stellen. Auch Blinde sollen dieses Angebot nutzen. Dafür gibt es eigens die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik. Die Länder und Kommunen folgen diesem guten Beispiel, doch in Nordrhein-Westfalen klagen die Städte nun über hohe Umstellungskosten.

Weiterlesen: Hürden für die Barrierefreiheit

Die Kommunen kritisieren die Pflicht, vom September an neue Internetseiten auch für Sehbehinderte leicht verfügbar zu machen. Der Programmieraufwand sei hoch und teuer, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Bernd Jürgen Schneider, am Mittwoch in Düsseldorf. Angesichts dieser Kosten würden die Kommunen mangels Geld ihre Internet-Angebote nicht ausweiten. Wenn von 2009 an sämtliche kommunalen Internetseiten für Blinde und Sehbehinderte dank Technik lesbar sein sollten, sei eine Reduzierung des Internet-Auftritts unausweichlich, meinte Schneider.

Weiterlesen: Kommunen klagen über Pflicht zu barrierefreien Internetseiten

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